Kampf um Wasser

Der Zugang zu sauberem Trinkwasser ist ein von der UNO anerkanntes Menschenrecht. In der Praxis ist das aber oft nicht gesichert. Ein großes Problem ist die Eigentumsfrage. Zum Beispiel wurden in Chile mit der Wirtschaftsliberalisierung auch die Wasserrechte privatisiert. Dies verursacht oft Wassermangel für die Bevölkerung, während Großkonzerne auf genügend Wasserressourcen zugreifen können.

In vielen Gegenden der Welt gibt es Konflikte ums Wasser. Besonders scharf können die Gegensätze werden, wenn beim Abbau von Bodenschätzen Wasserressourcen vergiftet werden. Der Handel mit Wasser ist oft ein großes Geschäft, weil das verfügbare Wasser nicht sauber genug ist.

Wir werden uns am 19. Mai ausführlich mit dem Thema beschäftigen und über Ursachen und Folgen der Probleme diskutieren.

DI 19. Mai, 18:00 Uhr, Burchardstraße 21, 4. Stock.

AG Welthandel und Entwicklung
DIE LINKE, Landesverband Hamburg