Nicht nur bei Chiquita. Menschenrechtsverletzungen in der Bananenindustrie

Die meisten Bananen, die wir hierzulande kaufen, kommen aus Mittelamerika. Über die üblen Zustände beim Bananenanbau wird nur selten in den Medien berichtet. Konzerne wie Chiquita haben zwar Besserung gelobt, aber sie haben die Plantagen meist anderen überlassen und kaufen die Früchte von Zwischenhändlern, auf die sie rigoros Preisdruck ausüben, so dass die Löhne niedrig und die Arbeitsbedingungen schlecht bleiben. Pestizide, die in Deutschland verboten sind werden regelmäßig auch während der Arbeit mit Sprühmaschinen und Flugzeugen verbreitet. Weil die Tagelöhner meist nicht von ihren Löhnen leben können, blüht gleichzeitig der Drogenhandel.

Weitere Themen in der nächsten Zeit:

* der Handel mit Wasser

* Zwangsarbeit heute

* Erzabbau in Amazonien

* Grüne Fassade, schmutzige Geschäfte: Die Rolle Deutschlands in der globalen Rohstoffgewinnung

Dienstag, 17. Februar 2026, 18 Uhr, Burchardstraße 21, 4. Stock.
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AG Welthandel und Entwicklung, DIE LINKE, Landesverband Hamburg,
Email: ag-welthandel@die-linke-hamburg.de