Ökofeminismus: Holistische Lösungsansätze für eine intersektionale Krise

Kostenlose Veranstaltung

Dienstag, 17. November 2026
19:00 – 21:00

Care, Klimakrise, Migration, Film, Podiumsgespräch

Veranstaltungsort: Lichtmeß Kino, Gaußstraße 25, 22765 Hamburg

Mit: Regisseurin Ella Antoni und Tabea für das Anti-Feminizid-Netzwerk

  • Es ist keine Anmeldung nötig

Der Dokumentarfilm Mulherada (Campinas/Brasilien, OmU, 2018) erzählt die Geschichte einer Gruppe Frauen, welche die häusliche Gewalt in ihrer Favela mit einer geschickten Strategie stark reduzieren und sich somit wieder zukunftsgerichteten Projekten wie beispielsweise einem Gemeinschaftsgarten widmen konnten. Der Garten und somit auch die Lebensmittelsouveränität ist in den Händen der Frauen, welche nicht nur über die Verteilung der Güter in der Gemeinschaft entscheiden, sondern auch ihr praktisches Wissen und ihr kulturelles Erbe an die Kinder des Viertels weitergeben. Dies ist also ein lebendiges Beispiel für eine funktionierende ökofeministische Praxis. Das Anti-Feminizid-Netzwerk Hamburg gibt einen Überblick zum Ausmaß der tödlichen Gewalt an Frauen in Deutschland und zeigt, mit welchen Ansätzen feministische Bewegungen diese anprangern und bekämpfen, wo der Staat versagt.

Die Veranstaltung ist Teil unseres „Movie Month“ und des Projekts Care, Klimakrise, Migration, in dessen Zentrum die Auseinandersetzung mit globalen und sozialen Ungleichheiten steht.