"Warum Kommunikation über die Klimakrise scheitert und wie sie gelingen kann"

Online Seminar vom Umundu Festival (Dresden):

Zu den zentralen Herausforderungen des Klimawandels gehört die Kommunikation über ihn. Ohne ein gemeinsames Verständnis des Problems, seiner Ursachen und Folgen, sind wirksame Klimaschutzmaßnahmen, trotz der Dringlichkeit zu handeln, schwer zu vermitteln und umzusetzen. Hierfür aber braucht es eine passende Sprache. Denn der Klimawandel konfrontiert uns mit komplexen globalen Zusammenhängen und Entwicklungen, die mit unseren Alltagswahrnehmungen und unserem Erfahrungshorizont scheinbar kaum etwas zu tun haben. Nicht nur deshalb tun wir uns schwer, eine Verbindung zwischen unserem individuellen Verhalten und den kollektiven Folgen herzustellen. Entweder glauben wir, unser persönliches Handeln hätte keine Bedeutung angesichts einer so großen Herausforderung oder wir sehen uns schlichtweg nicht in der Verantwortung, etwas zu unternehmen. Doch der Klimawandel ist real, seine Folgen sind heute überall auf der Welt zu spüren und es bedarf einer gemeinsamen Anstrengung, ein gesamtes System zu verändern.
Wie also kommen wir ins konstruktive Gespräch über den Klimawandel, wie von der „Klimakrise“ in den „Klimadialog“? Welche Sprache, welches Framing und welche Gemeinsamkeiten in der Kommunikation brauchen wir, um uns über die globale Herausforderung des Klimawandels im 21. Jahrhundert und über die Chancen für einen zukunftsfähigen Wandel unser Lebensweise und unserer (welt-)gesellschaftlichen Ordnung zu verständigen?

Lea Fischer, Psychologin und Mitglied bei Psychologists for Future zeigt in ihrem Beitrag, warum Kommunikation über den Klimawandel scheitert und wie sie gelingen kann.

Kostenloses Angebot, 15. April 2021, 18:00 - 19:30 Uhr, Anmeldung und weitere Infos:
https://www.umundu.de/neuigkeiten/besser-ueber-den-klimawandel-reden